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Über eine gute Zusammenarbeit

Über eine gute Zusammenarbeit

Magdalena Forte
Standortleitung Startbahn


Was ist die Startbahn der Caritas?

Die Startbahn ist ein Jugendbeschäftigungsprojekt. Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren bekommen bei uns einen Zugang zur Arbeit und erfahren Tagesstruktur und Stabilisierung. Das oberste Ziel ist, es die Jugendlichen in den Arbeitsmarkt oder eine Lehrstelle zu vermitteln.

Seit wann gibt es die Startbahn in Vorarlberg und wie viele Jugendliche sind derzeit beschäftigt?

Standort Feldkirch wurde 2007 eröffnet und Standort Bludenz 2010. In Bludenz sind im Moment 11 Jugendliche beschäftigt, in Feldkirch 22.


Wie kann man die Jugendlichen beschreiben, die sich an der Startbahn beteiligen?

Die Hintergründe jedes einzelnen sind meist ganz verschieden. Zum Teil haben die Jugendlichen noch keine höhere Schulausbildung oder keine Ausbildung gemacht. Einige haben für sich vielleicht noch keine passende Lehrstelle gefunden und konnten daher noch keine Berufserfahrung sammeln. Wir haben es also mir ganz verschiedenen Ausgangssituationen zu tun.


Kann bei der Startbahn jeder Jugendliche arbeiten?

Bei uns kann grundsätzlich jeder Jugendliche arbeiten, der zwischen 15 bis 25 Jahre alt ist. Die Jugendlichen brauchen keinen Abschluss, um bei der Startbahn zu beginnen. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Dauer der Pflichtschule erfüllt wurde.


Wie lange sind die Jugendlichen bei der Startbahn im Schnitt tätig?

Im Durchschnitt ein halbes Jahr. Es kommt ganz darauf an, wie schnell die Jugendlichen eine passende Lehrstelle finden.


Kann man die Entwicklungen bei den Jugendlichen im Laufe der Zeit erkennen?

Wir sehen große Veränderungen bei den Jugendlichen. Was sie am häufigsten lernen ist, an etwas dran zu bleiben und nicht gleich alles hinzuwerfen. Auch Pünktlichkeit und das regelmäßige Erscheinen bei der Arbeit entwickelt sich zum Positiven. Die Hauptveränderung aller Jugendlichen ist aber auf jeden Fall die Zuverlässigkeit. Alles wichtige Grundeigenschaften, die sie in ihr zukünftiges Berufsleben mitbringen müssen.


Wie werden die Jugendlichen bei der Startbahn bezahlt?

Die Jugendlichen verdienen bei uns 5 € pro Stunde. Auszahlung ist immer in bar am Freitag. So bekommen die Jugendlichen nicht einmal im Monat viel Geld, sondern mehrere kleine Beträge über den ganzen Monat verteilt. Bei der Startbahn ist es möglich, bis zur Geringfügigkeit zu verdienen. Je nachdem, wie viel Arbeit gerade ansteht, können die Jugendlichen 3 bis 5 Stunden pro Tag arbeiten.


Wie wird die Aufgabenverteilung bei der Brotbeutelherstellung organisiert?

Die Arbeitsanleiter teilen jeden Morgen neu ein, wer welche Aufgabe für den Tag übernimmt. Je nach Dringlichkeit der Aufgaben und wer an dem Tag da ist und wer nicht.


Wir wird auf Jugendlichen eingegangen, wenn sie mal einen schlechten Tag haben oder es ihnen gerade nicht gut geht?

In erster Linie versuchen wir die Jugendlichen mit Gesprächen wieder aufzubauen. Wenn uns das nicht gelingt, können sie mitunter auch für diesen Tag nach Hause gehen. Wir gehen auf jeden Jugendlichen individuell ein.


Wie kommen die Jugendlichen auf die Startbahn?

Wir pflegen eine Kultur der offenen Tür. Zu uns kann jeder kommen, sich informieren, ein Gespräch führen. Und grundsätzlich kann man bei uns sofort zu arbeiten beginnen. Da sind wir komplett unkompliziert.


Monika Haag

Geschäftsführerin Bäckerei Mangold


Wie ist die Idee, einen Brotbeutel anzubieten eigentlich genau entstanden?

Ganz einfach, wir wollten eine Alternative zum Plastik. Wir alle wissen, dass Plastik unserer Umwelt extrem schadet. Dem wollten wir entgegenwirken. Und so haben wir begonnen, über eine Alternative nachzudenken, die unsere Kunden überzeugt. Aus dieser Motivation heraus, entstand etwas Gutes. Die Idee des hochwertigen Brotbeutels war geboren.


Wie ist Mangold auf die Caritas und das Projekt Startbahn aufmerksam geworden?

Wir haben uns überlegt, wo wir unseren guten, hochwertigen Brotbeutel herstellen können. Nachdem wir mehrere Angebote eingeholt hatten, haben uns die Rahmen- und Arbeitsbedingungen, unter denen unser Brotbeutel hergestellt werden soll, bei der Startbahn Caritas am meisten überzeugt. Da es bereits Beziehungen aus einer früheren Zusammenarbeit gab, fiel uns die Entscheidung, ein weiteres Mal mit der Caritas zusammenzuarbeiten, leicht.


Warum ist die Entscheidung zur Produktion schlussendlich auf die Startbahn gefallen?

Die Entscheidung zur Produktion fiel deswegen auf die Startbahn, weil wir die hochwertigsten Stoffe verwenden wollten und den guten Draht zur Caritas aus unserer früheren Zusammenarbeit sehr geschätzt haben. Die Startbahn der Caritas war die beste Option.


Welche Rolle spielt dabei die Regionalität?

Die Regionalist ist für uns sehr wichtig. Wir wollten die Rohstoffe für die Produktion des Brotbeutels aus der Umgebung beziehen. Unser Motto war „so nah wie möglich“. Doch da Leinen in Vorarlberg leider nicht produziert wird, haben wir uns für eines aus Frankreich entschieden – sozusagen die nächstgelegene, qualitativ optimale Lösung. 


Wie hat sich schlussendlich die Entwicklung von der Idee bis zum fertigen Brotbeutel gestaltet?

Ideen hatten wir viele. Doch wir wollten ein Produkt, wo der Kunde mehr davon hat, als nur ein Behältnis, um das Brot nach Hause zu tragen. Die Entscheidung fiel deshalb auf den Brotbeutel, da er am universellsten einsetzbar ist. Wir kamen auf einige spannende Nebeneffekte des Brotbeutels, wie zum Beispiel das Umstülpen, um ihn auch als Brotkorb zu verwenden. Bis die Brotbeutel tatsächlich fertig waren, hat es etwas tatsächlich länger gedauert. Die Startbahn beschäftigt Jugendliche, die ins Berufsleben geführt und begleitet werden. Da gibt es einfach ab und zu Hürden gibt, die es zu meistern gilt. Darum wird nicht jeden Tag massig produziert, da jeder Brotbeutel in Handarbeit und mit viel Sorgfalt hergestellt wird. So wie unser Brot. Und das braucht oft Zeit und Mühe.


Wer war bei der Entwicklung alles beteiligt?

Der Brotbeutel ist gemeinsam in einem guten Team entstanden. Die Caritas, Weber, Mathis + Freunde und natürlich wir waren wesentlich bei der Entwicklung des Brotbeutels beteiligt.


Wird es in Zukunft weitere Auflagen des Brotbeutels oder weitere Projekte mit der Startbahn oder der Caritas geben?

Wir sind mit 1.000 Stück gestartet. Doch die Nachfrage ist groß und die Brotbeutel gehen weg wie warme Semmeln (lacht). Unsere Kunden nehmen den Brotbeutel wirklich dankend und wertschätzend an und das erfüllt mich und das ganze Team von der Bäckerei Mangold mit großer Freude. Auch die VerkäuferInnen haben gefallen daran, den Brotbeutel weiterzugeben. So lange der Kunde das wertschätzt und die Nachfrage vorhanden bleibt, werden wir die Caritas bitten weiterzunähen. Die Caritas ist ein toller Partner und die Zusammenarbeit macht viel Freude. Ich bin mir ganz sicher, dass es in Zukunft wieder eine Zusammenarbeit mit der Caritas geben wird.

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